Die erste Cannabis-Zigarette der Welt

Heimat Hanf Zigarette

Die Heimat Hanf Zigarette

Der Schweizer Großhändler Coop wird die Marke mit dem Namen „Heimat Tabak & Hanf“ in ihren Filialen verkaufen. Für 19.90 (umgerechnet 17,45 Euro) Franken pro Schachtel können interessierte Schweizer ganz legal auf den Cannabis-Geschmack kommen.

Am 24. Juli 2017 ist der offizielle Verkaufsstart. Heimat-Gründer Roger Koch ist von seinem Projekt überzeugt: „Mit den Vorbestellungen kommen wir kaum nach.“

Legal in der Schweiz, illegal im Ausland

In der Schweiz kann die Zigarette problemlos geraucht werden. Der THC-Grenzwert des Lands erlaubt den Konsum in dieser Dosis. Reisende sollten die Grenzwerte anderer Länder beachten. Wer die Schweiz mit der Hanf-Zigarette verlässt, begeht möglicherweise eine Straftat.

Hier findest du die offizielle Website:

http://www.heimatzigaretten.ch/hanf/

Gras für 1,30 das Gram – Uruguay legalisiert Cannabis

Das Gramm Marihuana kostet ab kommenden Mittwoch 1,30 in Uruguay und ist damit wesentlich billiger als bei illegalen Dealern. Durch diesen Preis soll die Macht der Drogen-Clans gebrochen werden.

Trippy Cannabis Art

Trippy Cannabis Art

Registrierten Marihuana-Usern steht in Uruguay pro Jahr 480 Gramm Gras zu.

Die Legalisierung-Initiative entstand während der Präsidentschaft des früheren linken Guerillakämpfers José Mujica (2010-2015). Anders als etwa in den Niederlanden, wo der Verkauf in privaten Coffee-Shops toleriert wird, regelt Uruguay auch die Produktion.

Für den legalen Konsum gibt es nun drei Möglichkeiten: Den Kauf in der Apotheke, den Anbau von bis zu sechs Pflanzen zu Hause oder die Mitgliedschaft in einem Club, der gemeinschaftlich Hanfpflanzen anbaut und jedem Mitglied bis zu 480 Gramm Eigenkonsum im Jahr gestattet.

Anders als in Holland dürfen in Uruguay aber Touristen kein Marihuana kaufen. Damit soll ein möglicher Kiffer-Tourismus unterbunden werden.

Wir können leider nur von solchen Preisen träumen.

Gibt es bald Coffeeshops in Bremen und Thüringen?

Cannabis Coffeeshop

Ein legaler Coffeeshop in Amsterdam

Die Bundesländer Bremen und Thüringen haben sich zusammengeschlossen und Mitte Juni im Bundesrat einen Antrag auf die „wissenschaftliche Legalisierung“ von Cannabis gestellt. Die beiden Länder wollen das Betäubungsmittelgesetz so ändern, dass „wissenschaftlich begleitete Versuchsprojekte mit kontrollierter Abgabe von Cannabis“ durchgeführt werden können. Wenn der Antrag genehmigt werden würde könnten theoretisch Coffeeshops in Bremen und Thüringen eröffnet werden!

Außerdem verklagte am Montag die „Forschungsinitiative Cannabiskonsum“ in Hinsicht auf die anstehende Ablehnung im Bundesrat die Bundesrepublik Deutschland.

„Wir streiten vor Gericht für die Forschungsfreiheit“, sagte Geschäftsführer Marko Dörre gegenüber dem Magazin VICE.

Mehr dazu auf VICE