Coffeeshop

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Ein Coffeeshop in Amsterdam

Ein Coffeeshop ist vergleichbar mit einer Kneipe oder Bar wo es statt Alkohol Cannabis gibt.

In einem Coffeeshop werden Cannabis-assozierte Produkte legal verkauft und konsumiert.

Coffeeshops in den Niederlanden[Bearbeiten]

Die meisten Coffeeshops findet man in den Niederlanden. Dort werden diese seit ca. 1976 "geduldet". Ca. 190 davon befinden sich alleine in Amsterdam.

Coffeeshops in anderen Ländern[Bearbeiten]

Kanada[Bearbeiten]

Im Sommer 2004 wurde im Da Kine Café in Vancouver der Verkauf und Konsum von Cannabisprodukten praktiziert das Café wurde allerdings schon nach wenigen Monaten geschlossen und der Inhaber später zu einer Haftstrafe verurteilt.

Schweiz[Bearbeiten]

Bedingt durch eine umstrittene Gesetzeslücke wurde der Verkauf von Cannabis-Produkten zum Teil als legal angesehen, wenn sie nicht zum Verzehr bestimmt waren. Dadurch entstanden Läden, die als Coffeeshop fungierten, wobei Cannabis-Produkte als Duftkissen oder Badezusatz verkauft wurden. Diese wurden teils geduldet, aber zum Teil auch mit allen rechtlichen Konsequenzen geschlossen.

Belgien und Spanien[Bearbeiten]

In diesen beiden Ländern gibt es so genannte Cannabis Clubs. Dabei handelt es sich um Vereine, deren Mitglieder gemeinsam Cannabis anbauen, um es in den Räumlichkeiten des Vereins zu konsumieren. Die Vereine produzieren Cannabis-Produkte ausschließlich für den Eigenbedarf ihrer Mitglieder und finanzieren sich über Mitgliedsbeiträge. Cannabis Clubs werden in diesen beiden Ländern unter strengen Auflagen gesetzlich toleriert.

USA[Bearbeiten]

Seit 1. Januar 2014 ist der Verkauf von Marihuana im Bundesstaat Colorado freigegeben. Einwohner von Colorado können ab 21 Jahren eine Unze (rund 28 Gramm) erwerben, Bewohner anderer Bundesstaaten können 1/4 Unze kaufen. Colorado ist der erste Bundesstaat der USA, der den Verkauf freigab.

Deutschland[Bearbeiten]

Als Reaktion auf den massiven illegalen Cannabis-Verkauf im Görlitzer Park in Berlin beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg auf Antrag der Grünen-Fraktion in Form eines Modellprojekts eine kontrollierte Abgabe von Cannabisprodukten in der Umgebung zu ermöglichen. Das Vorhaben scheiterte jedoch Anfang Oktober 2015 mit der Ablehnung der Zustimmung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Aktuelle Entwicklung in Deutschland[Bearbeiten]

Die Bundesländer Bremen und Thüringen reichten 2017 einen Antrag beim Bundesrat ein um wissenschaftliche Versuchsprojekte durchführen zu können.

Weblinks[Bearbeiten]

Ein Verzeichnis aller Coffeeshops in den Niederlanden: http://www.coffeeshopdirect.com/